GiD Aktuell
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2013 – Die demografische Chance diskutieren wir über Faktoren der Lebensqualität im Alter am 27. Mai 2013 ab 19 Uhr in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. Hier geht's zur Anmeldung.
Der Wendeprozess oder Der lange Weg zur Freiheit
18.06.2009 | 18:00 | Gießen - Justus-Liebig-Universität
Vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer. Dieses Ereignis gilt als Symbol für eine bis dahin fest zementierte Teilung zweier politischer Lager, die sich feindlich gegenüberstanden. In diesem Jahr begehen wir in Deutschland den 20. Jahrestag dieser Wende. Welche Entwicklungen zeichneten sich im Vorfeld ab und führten schließlich zu diesem einschneidenden Vorgang? Die Bürgerrechtsbewegung in der DDR bezog Impulse und Ermutigung aus den früheren Bewegungen des Ostblocks. Für die Anfänge dieses Gärungsprozesses standen der Prager Frühling, die Solidarno??-Bewegung in Polen sowie Glasnost und Perestroika in der Sowjetunion. Die Maueröffnung hatte damit eine in etlichen anderen Ländern des sozialistischen Lagers angesiedelte Vorgeschichte.
Aber sie war auch der Beginn eines großen politischen Transformationsprozesses in Ostmitteleuropa, der sich plötzlich verdichtete. Welche Verlaufsformen gab es in den betroffenen Ländern? Können wir überall gleichermaßen von einem epochalen Wendepunkt 1989 sprechen? In Deutschland steht diese Jahreszahl für die Montagsdemonstrationen, den Tag der Maueröffnung, den Runden Tisch, die ersten freien DDR-Wahlen und schließlich für den Einigungsprozess. Welche Zäsuren setzen unsere Nachbarn? Vollzog sich seitdem überall gleichermaßen ein grundlegender politischer und – damit verbunden – ein notwendiger personeller Wandel?
Wie gehen die betroffenen Länder mit der vergangenen Epoche und den Hinterlassenschaften aus jener Zeit auf der Skala zwischen Schlussstrich und restloser Aufklärung um? Welche Kontroversen werden in den unterschiedlichen zentral- und osteuropäischen Gesellschaften geführt?
Hinweis
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Referenten / Moderator
Prof. Dr. Martin Sabrow
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
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Prof. Dr. Peter Haslinger
Herder-Institut Marburg
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István Hegedüs, Ph. D.
Ungarische Europa-Gesellschaft, Budapest
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Dr. Kazimierz Wóycicki
Centrum stosunków miedzynarodowych
Center for International Relations, Warschau
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Moderator: Dr. Eberhard Nembach
Hessischer Rundfunk
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