Presse
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27.05.2013 | Satt, aber unglücklich? Faktoren der Lebensqualität im Alter
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2013 – Die demografische Chance diskutieren Experten über Faktoren der Lebensqualität im Alter. Die Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ findet am 27. Mai 2013 ab 19 Uhr im Plenarsaal der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, statt.
Der demografische Wandel hat weitreichende Auswirkungen auf die Zufriedenheit, die Lebensqualität und somit auf das subjektive Wohlbefinden eines jeden Einzelnen. Dank des medizinischen und technischen Fortschritts steigt die Lebenserwartung immer weiter. So stellt sich die Frage, wie wir unsere bestehenden Strukturen anpassen können, damit wir auch im hohen Alter aktiv an der Gesellschaft teilhaben können. Garantiert uns die Wohlstands- und Überflussgesellschaft mit ihren zahlreichen Wahlmöglichkeiten ein glückliches Leben - oder bleiben wichtige Faktoren unberücksichtigt? Neben dem Wohlstand werden künftig auch Themen wie Barrierefreiheit, Miteinander der Generationen und medizinische Versorgung im Alter eine immer wichtigere Rolle für die Zufriedenheit jedes Einzelnen spielen. Gleichzeitig ist das Fundament dieses Wohlstandes durch das mögliche Scheitern des Generationenvertrages bedroht. Es müssen daher Strategien entwickelt werden, die allen Generationen gerecht werden. So müssen in der öffentlichen Diskussion Fragen hinsichtlich der Erwerbstätigkeit, des sich wandelnden Konsumverhaltens, der politischen Partizipation sowie der Generationengerechtigkeit miteinbezogen werden. Welche Handlungskonzepte sind dabei notwendig, um sich den neuen Bedürfnissen einer alternden Gesellschaft anzupassen? Und welche Erkenntnisse der Glücksforschung können uns bei der Steigerung der Lebenszufriedenheit und dem subjektiven Glücksempfinden helfen? Inwieweit verändert der demografische Wandel Strukturen in der Wirtschaft und in der Kultur? Über diese Fragen diskutieren Prof. Dr. Gisela Trommsdorff, Professorin für Entwicklungspsychologie und Kulturvergleich an der Universität Konstanz, der Wissenschaftsautor Dr. Stefan Klein sowie Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel, Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg und Dr. Andreas ... mehr
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