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26.08.2010, 18:00 Uhr, Deutsches Museum, München - Zentrum Neue Technologien
 

Die Welt im Klimawandel
Strategien zum Klimaschutz und ihre Grenzen

Der Klimawandel hat in den letzten Jahrzehnten ein spürbares und folgenreiches Ausmaß erreicht: Wasserknappheit in einigen Regionen, Starkregen im Winter, weitreichende Veränderungen in den Weltmeeren oder die Bedrohung von Küstenregionen durch einen steigenden Meeresspiegel. Die Auswirkungen des Klimawandels sind vielfältig und in ihrem vollen Ausmaß schwer einschätzbar.

 

Dabei wird ein Großteil des durch den Menschen mit fossilen Energieträgern produzierten Kohlendioxids derzeit noch von den Weltmeeren aufgenommen. „Ungefähr die Hälfte der vom Menschen produzierten Treibhausgase speichern heute die Ozeane“, so Martin Visbeck, Sprecher des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“. Mit der damit verbundenen Erwärmung sinkt jedoch die Aufnahmekapazität des Wassers für weiteres Kohlendioxid.

 

Ganz egal auf welche Seite der naturwissenschaftlichen Befunde und Prognosen man sich schlägt: Der Klimawandel und seine Folgen müssen heute, mit Wirkung für morgen, bearbeitet werden. Es sind in erster Linie die Politik und die politischen Systeme, von denen die Menschen erwarten, dass sie diese Herausforderung bewältigen. Voraussetzungen sind wissenschaftlich fundierte Ergebnisse und Empfehlungen. Trotz vorliegender Studien zu den Ursachen und Folgen des Klimawandels sind die politischen Anstrengungen im Verhältnis zu den bisher erreichten Zielen enorm. In einem langwierigen politischen Prozess sind inzwischen konkrete Ziele für den Klimaschutz auf den Weg gebracht worden. Die Meinungen gehen jedoch auseinander, ob und in welcher Form die Folgen des Klimawandels zu bewältigen sind.

 

Sind unsere Strategien erfolgreich? Setzen wir wirklich die richtigen Maßnahmen für globale wie regionale Probleme ein? Worin liegen die Grenzen der politischen Steuerung? Wie ist der Mensch in der Vergangenheit mit Umweltveränderungen umgegangen?